hier nun also die Etappe auf die ihr alle gewartet habt.
Was ist schon eine Australienreise, wenn man nicht behaupten kann, man hat den Uluru gesehen?
Richtig: Nichts! Also hatte ich schon in Cairns eine entsprechende Tour gebucht; und zwar mit derselben Tourgesellschaft, die auch die Kakadu-Tour angeboten hatte.
Nachdem ich meinen 2. inneraustralischen Flug hinter mich gebracht hatte, hatte ich noch einen halben Tag Zeit, um mich ein wenig in Alice Springs umzusehen.
Es ist eigentlich ein ganz nettes kleines Staedtchen; das Problem (und das meine ich in keinster Weise rassistisch!) sind die Aboriginals in der Stadt.
Aufgrund deren Alkoholismus ist Alice Springs naemlich eine der unsichersten Staedte in Australien, und dies wiederum ein Grund fuer mich, mich nach dem Sonnenuntergang schnell ins Hostel zu verkruemeln.
Am naechsten Morgen um 6 Uhr, ich wiederhole 6 Uhr, gings dann mit der Tour los.
Insgesamt waren wir zu neunzehnt (die Haelfte der Gruppe bestand aus kichernden Koreanerinnen) und die Fahrt zum Uluru fuellte ziemlich viel des ersten Tages aus.
Man glaubt ja immer, dass der Rock direkt bei Alice Springs liegt. Das ist nicht der Fall.
Es sind lustig entspannte 500 km (ein Australier wuerde sagen: Just around the corner).
Als wir endlich im Nationalpark ankamen, fuhren wir aber nicht zum Rock, sondern zuerst zu den Kata Tjuta (das Gegenstueck zu Ayers Rock auf der anderen Seite der unterirdischen Verwerfung, welches darunter leidet, dass eben Ayers Rock auf der anderen Seite liegt und deswegen die Kata Tjuta kein Schwein beachtet).
Nachdem wir etwa 3,5h gewandert waren, mussten wir uns beeilen, um rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Uluru zu sein.
Das war die Stelle meiner Reise, die ich immer im Kopf gehabt hatte, wenn ich im Vorfeld an Australien gedacht hatte.
In meiner Vorstellung war ich dort immer allein gewesen.
Ich hab die champagnersaufenden und buffetgenaehrten Reisebusgesellschaften nicht gezaehlt, aber ich bin sicher, dass es auf dieser Welt Orte gibt, die bei Sonnenuntergang weniger frequentiert sind.
Der Sonnenuntergang selbst war eher ne Enttaeuschung, da es sehr bewoelkt war und der beruehmte Rotstich des Rocks ausblieb.
An dieser Stelle erfuelle ich mal kurz meinen Bildungsauftrag fuer diesen Blog: Das Rot des Uluru, ruehrt von winzigen Eisenpartikeln, die vom Suedwesten der dortigen Ranges hergeweht werden, sich ablagern und dann schlicht und einfach korrodieren.
Mit anderen Worten: Das Ding rostet!
Der Rundweg fuehrte ueber etwa 9 km um den Rock herum.
Ich entschied mich gegen einen Aufstieg, weil mein Respekt vor der Aboriginalkultur und deren Riten und.......
WEM MACH ICH HIER WAS VOR!
Der Aufstieg war w
Mittags fuhren wir dann weiter zum Kings Canyon (ich gebe zu vorher hatte ich noch nie davon gehoert), welcher neben den beiden Felsen den Standardstopp auf einer Tour darstellt.
Allerdings erreichten wir diesen erst abends, sodass wir erst noch eine Nacht im Camp verbringen mussten, ohne Zelt! Es war arschkalt! Entschuldigung, aber das musste mal gesagt werden.
Der Aufstieg zum Plateau wird auch Heartattack-Hill genannt. Aber das ist wohl nur im Sommer ein Thema. Im Winter ist es naemlich ARSCHKALT!
Der Walkway ueber die Felsplateaus und am Abgrund entlang war aber richtig schoen und gleichzeitig aber auch das letzte Highlight dieses Trips.
Abends waren wir zurueck in Alice Springs, wo ich dne heutigen Tag noch damit verbracht habe, den Desert Park in der Naehe von Alice zu besichtigen. Hat sich gelohnt, es gelang einem aber nicht, die ganzen Wuestenpflanzen gebuehrend zu wuerdigen, wenn man gerade 3 Tage in der Wueste verbracht hat.
Das dazugehoerige Nocturnal-House mit nachtaktiven Saeugetieren war aber klasse.
Bilder davon gibts aber heute nicht, weil ich genuegend andere Superbilder zu bieten habe.
Viel Spass beim Ansehen und bis zum naechsten Blog, den ich dann nach der Ghanfahrt aus Adelaide schreiben werde.
Euer Matthias
PS: Auf dem letzten Bild haben wir einen Matthias versteckt; wer mich findet darf mich behalten:-)
PSS: Die Bilder widme ich erstens: meinem Schatz, ich wuenschte du waerst bei diesem Sonnenaufgang bei mir gewesen. In Gedanken warst du es. Kuss.
Und zweitens: meinem Bruder Lukas, meiner Tante Vroni und meinem Cousin Andi, die in dieser Reihenfolge vom 3.-5. August Geburtstag hatten. Happy Birthday, ihr Lieben!
















Und zweitens: meinem Bruder Lukas, meiner Tante Vroni und meinem Cousin Andi, die in dieser Reihenfolge vom 3.-5. August Geburtstag hatten. Happy Birthday, ihr Lieben!
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